Cusco und Machupicchu 16.-20.03.2011
Kaum geschlafen und nach “Baño” stinkend, kommen wir in Cusco an und lassen uns ins “El casa de mi abuelo” Hostal bringen. Ich kaufe unterwegs Mango, Trauben und Bananen bei einem Strassenládeli… Wir haben nur den Wunsch nach einer warmen Dusche und fragen extra danach bevor wir uns fúr dieses Hostal entscheiden.
Es wáre zu schón gewesen, zuerst kommt nur eiskaltes Wasser - Schátzu steht schon “fùdelblut” in der Dusche und gefriert sich die Fùsse ab… ich gehe mich beschweren, dann stellen sie irgendetwas um und es verbrúht uns schier unter dem feuerheissen Wasserstrahl… Schátzu nimmts locker, ich habe keine Nerven mehr und rege mich auf. Wenigstens erholt sich mein Magen wieder. Wir sitzen im Garten, welcher sehr schón wáre, wenn nicht gerade vor unseren Augen der Haushund kotzen wúrde
Wir essen Chips, mein feines Teigwarengericht aus dem Restaurant Jasmin aus Nasca und Trauben. Dann gehen wir in eines der x-Restaurants und haben durch Jaimé eine sehr freundliche Bedienung, welche uns sogar zur Begrùssen unseren ersten Kokatee serviert (aus den Kokabláttern wird Kokain hergestellt
, als Tee helfen die Blátter gegen die Hóhenkrankeit, bzw. fórdert die Herstellung der roten Blutkórperchen…)
Um den Inkatrail (4 oder 2-tágig) zu machen, mùssten wir bis Sonntag warten und der Preis mitlerweilen ins Unermessliche gestiegen. Wir entscheiden uns den Trail nicht zu machen und buchen fúr den náchsten Nachmittag eine Citytour mit Ruinenbesichtigung. Erstmals essen wir im Mac Donald´s. Als wir gehen wollen, merke ich meine teure Soft Gel Jacke im Klo vergessen zu haben. Ich frage bei der Bedienung nach und was fùr ein Glùck - sie wurde abgegeben!! Im Reisebùro “” buchen wir die áusserst gùnstige Machupiccu Tour fúr $130.- Wir kaufen eine 2.5l Wasserflasche und WC Papier (Tagesritual :-) ) und fallen bald todmúde ins Bett…
Donnerstag, 17.03.2011
Am Morgen besuchen wir das berúhmte Museum von Cusco. Wir haben mehr erwartet - es gibt eigentlich nur Vasen, Textilien, Werkzeugsteine von frúher und schlecht beschriftet zu sehen sowie gángige Nahrungsmittel. Wir essen im ruhigen Innenhof an der Sonne eine Mango und freuen uns ein Foto mit dem vor dem Museumsbesuch gesehenen Schmusealpaka machen zu gehen… leider ist dieses nicht mehr da.
Um 14.00 Uhr startet die Citytour, wir finden andere Frauen mit Alpaka und kommen doch noch zu unseren Schmusealpaka-Fotos
. Úberall lauern nervige Verkáufer und wollen uns zu “superpreisen” alle móglichen Souvenirs andrehen. Wir sehen Cusco von oben, besichtigen 3 verschiedene Inka-Ruinen und essen unsere ersten “Choclo con queso” hmmnm fein
2Stk. fùr 3 Soles… Am Abend speichere ich Fotos auf externe Festplatte und nehme mir Zeit fùr Mails und Facebook
Freitag, 18.03.2011
7.00 Uhr stehen wir auf, dann mùssen wir solange aufs Morgenessen warten, dass es knapp reicht die Brótchen einzupacken. Beim Bùro “Imperio Inka Tour” angekommen mùssen wir dann noch 20Min warten (ist doch immer das gleiche hier - zuerst stressen, dann warten
) Endlich werden wir abgeholt, Fahrer fáhrt mit dem Mercedes Sprinter bis Urubamba und Ollantaytambo i.O., danach auf katastrophalen Strassen, teilweise nass und schlammig, einige Zentimeter neben 500m tiefen Abgrùnden absolut lebensmùde… An einer Stelle ist die Strasse wegen Aufráumarbeiten wegen Steinschlag gesperrt, wir ùberqueren die Baustelle zu Fuss, tauschen mit einer anderen Gruppe des gleichen Reiseunternehmen das Auto und unser Chauffeur bleibt uns leider ebenfalls erhalten. Der Hóhepunkt der Gefáhrlichkeit kommt jetzt als er rùckwárts fahren muss um eine Stelle zum wenden zu finden. Der Fahrer schaut nur dem Hang zugewandten Seite aus dem Fenster und nie auf der anderen Seite in den Rùckspiegel.. Mir bleibt die Luft weg als das hintere rechte Rad bereits ùber den Abhang hinausrutscht. Wir kommen mit blauem Auge davon. Als er gleich danach an einer Stelle das Auto drehen will wo am Abhang nur Geróll aufgeschùttet wurde und der Fahrer nicht einmal aussteigt und schauen geht ob das Gelánde hált, rufe ich, dass wir aussteigen wollen. Der Chauffeur lásst uns nicht und ein Ami-Párchen findet es so lustig, dass sie uns auslachen. Zum Glùck rutschen wir nicht ab…
Ab diesem Zeitpunkt sind wir uns einig nicht mehr wie gebucht am náchsten Tag auf dieser “loco y peligroso” Strecke zurùck zu fahren, sondern den Zug zu nehmen obwohl dieser sehr teuer ist.
Nach der Busfahrt mùssen wir von Hydroelectrica bis Aguas Calientes ALLEINE den Geleisen nach gehen. Nach 1h wirds dunkel, nach schlussendlich 2h10min. kommen wir an, treffen Angel unseren Guia wieder (er nahm den Zug, welcher den Einheimischen vorbehalten ist), er zeigt uns unser Hostal, wir duschen, gehen zNacht essen. Angel gibt uns zum Glùck unsere Pásse wieder, er hat Eintritte fùr Machupicchu gekauft und erklárt uns das Programm fùr Samstag.
Samstag, 19.03.2011
Um 4.00 Uhr tagwacht…
Der Weckdienst hat nicht funktioniert und das Frùhstùck ist auch nicht wie versprochen parat. Wir packen wieder einmal Brótchen ein, marschieren los und brauchen 20min. bis Talstation Machupicchu und eine Stunde um 1730 Treppentritte raufzusteigen (ich záhle sie beim Abstieg). Wir sind bei den ersten 20 Personen, vor 6.00Uhr oben und bekommen Stempel fùr Waynapicchu. Das Frùhaufstehen hat sich gelohnt, weil wir fùr einen kurzen Moment die berùhmteste Inkaruine der Welt im Morgennebel noch ohne Touristen sehen. Die anschliessende Fùhrung mit Angel ist interessant obwohl mein Spanisch nicht ausreicht alles genau zu verstehen. Nach der 2 stùndigen Fùhrung erklárt uns Angel, dass wir uns um 13.00 Uhr in Aguas Calientes wieder treffen mùssen fùr die Rùckreise… Der Moment ist gekommen ihm mitzuteilen, dass wir nicht mehr diese verrùckte, gefáhrliche Reise mit dem Van mitmachen, sondern noch lánger hier bleiben. Er bedauert nur bereits die Billette fùr die Zugfahrt nach Hydroelectrica gekauft zu haben. Dann erklárt er uns, was wir noch alles anschauen kónnen, wenn wir schon Zeit haben. Nach WC Besuch, steigen wir wieder 600 steile Stufen, 300 Hóhenmeter zuoberst auf den Waynapicchu - wow, was fùr eine Aussicht!! Wir gehen etwas essen (zu touristischen Preisen
) und schauen uns in Ruhe nochmals in der alten Inkastadt um. Zirka um 16 Uhr beginnt es in Stómen zu regnen, die Inkawasserrinnen fùllen sich, wir ziehen unseren Regenschutz an und machen uns auf den Weg die 1730 Tritte wieder runterzusteigen. Mit wackeligen Beinen und voller schóner Eindrùcke kommen wir in Aguas Calientes an, gehen uns umziehen, trinken ein Bier und baden in den warmen Thermen, 15min. von unserem Hostal entfernt - Schón
Danach sitzen wir auf die Terrasse eines hùbschen Restaurants und geniessen ein superfeines Menu (Crema Cebolla, Crema Espinache, Omelette verdura, Alpaka con Papas fritas, Jugo Platano y Infusion Manzanilla) fùr nur 21 Soles (ink. Pisco Sour & Pisco Cola).
Sonntag, 20.03.2011
Nach 10h Schlaf nach solch anstrengendem Tag stehen wir gerade noch rechtzeitig vor 9.00 Uhr auf um noch Frùhstùck zu bekommen. Dann gehen wir an den Bahnhof je ein Billet lósen, leider gibts nur noch die teuersten Plátze an diesem Tag fúr $55 pro Person (ausser wir hátten bis am Abend um 22.00 Uhr gewartet). Uns bleibt keine Wahl, wir nehmen die teure Zugfahrt und fahren bis Ollanta, danach suchen wir zuerst einen Bus, finden fùr 1.50 Taxi colectivo sowie ab Urumbamba Bus ùber Pisaq zurùck nach Cusco fùr 3 Soles pro Person. Wir kaufen beim Busterminal Bustickets fùr morgen nach Puno, nehmen Crema de choclo, Papas fritas, Empanada con queso sowie Inca Kola zum Abendessen zu uns, gehen zurúck zu unseren Rucksácken, welche wir im “el casa de mi abuelo” deponiert haben. Mit viel Fingerspitzengefùhl kónnen wir sogar warm duschen
Ich kopiere Fotos auf externe Festplatte, gehe kurz auf Internet, dann ins Bett. Schátzu macht die dùnne Luft Mùhe und mir ist die Matraze zu weich und kann nicht schlafen, weil mir zuviele Gedanken im Kopf rumschwirren ![]()
….was für eine Überraschung…… immer noch keine Bilder