Pisco, Huacachina & Nasca 12.-15.03.11
Samstag, 12.03.2011
Wecker 6.15… wegen Tsunami findet unsere reservierte Tour; Bootsfahrt mit Vogel und Seelówenbesichtigung, nicht statt. Wir schlafen weiter und frùhstùcken, Notizen schreiben am Pool. Das Wetter ist nicht so schón jedoch warm (bewólkt). Am Abend gehen wir ins Zentrum von Pisco, probieren Sùssigkeiten aus und gehen Suppe essen. Schátzu geht fùr 6 Soles (CHF 2.-) zum Coffeur, sieht super aus
Sonntag 13.03.2011
Wir schlafen aus, ich muss bald nach dem Aufstehen aufs Klo (Durchfall, wohl wegen den Sùssigkeiten… :-( ). Frùhstùcken, weiterreisen mit Flores Bus fùr 3 Soles nach Ica dann mit Taxi nach Huacachina Oase. Wir gehen baden in diesem nach Schwefel und Enten stinkendem Tùmpel und “sùnnelen” unter Palmen in heissem Sand… bis zirka um 16.00 Uhr starker Wind aufkommt und wir sandgestrahlt werden
Am Abend entscheiden wir uns spontan eine Buggytour mit Sandboarding zu machen - ist witzig
Am Abend gónnen wir uns zur Feier des Tages ein grosses Pisco Sour und kónnen gut einschlafen (trotz Sand in den Augen
)… “zzzzzzzzzzzzz” macht es plótzlich aus allen Ecken und um unsere Ohren = Mùckenattacke “ahhh”…
Montag, 14.03.2011 schlafen wir aus, essen das “Continental Frùhstùck” welches aus ein paar trockenen Bròtchen, Butter, Konfi, einem Glas Jus sowie einem Te oder Kaffee besteht und machen uns auf die Suche nach dem Office vom Reiseunternehmen Soyuz um gemàss Angaben von Eliz gùnstig nach Nasca zu reisen… Wir finden nur das Bùro von Cruz del Sur, welche 35 Soles verlangen fùr die Strecke Ica - Nasca…
Wir gehen zurùck ins Hostal und ich frage an der Rezeption nochmals nach - Eliz sagt, ich mùsse das Soyuz Ticket bei Cruz del Sur lòsen, “aha” denke ich und gehe nochmals zu der aeusserst freundlichen :-/ Dame zwei Tickets lòsen, welche bei Soyuz nur 12 Soles pro Person kosten!…
Der Taxifahrer, welcher uns fùr 5 Soles von Huacachina nach Ica fáhrt, fragt nach ob wir eine Pisco Fabrikation “Bodega” besichtigt hàtten, es gábe traditionelle und industrielle Fabriken rund um Ica zum besichtigen. Wir beschliessen vor unserer Abreise nach Nasca noch so eine Besichtigung einer traditionellen Fabrikation zu machen und wir fragen beim Terminal nach wie lange unsere Tickets gùltig seien und wann der letzte Bus nach Nasca fáhrt… zeitlich sei dies kein Problem wir lassen uns per Taxi zu einer Piscofabrikationstátte fahren und kònnen uns nach kurzer Wartezeit einer Peruanischen Reisegruppe, welche nach Amerika ausgewandert und Ferien in ihrem Heimatland macht anschliessen fùr die Tour durch die Produktion.
Mein Spanisch reicht nicht ganz um alles im Detail zu verstehen aber grundsátzlich wird das Nationalgetránk “Pisco” gleich hergestellt wie sàmtliche andere Schnàpse auch…
Nach dem Degustieren (super auf fast nùchternen Magen um die Mittagszeit
) bringt uns der Taxichauffeur, welcher brav gewartet hat (ich fragte ihn nach einer Karte mit Namen und Tel. Nummer - er gab uns seine ID, dies war unsere Sicherheit, dass er sich nicht mit unserem Gepáck davonmacht…) zurùck zum Terminal wo wir sogleich einen Bus haben um 14.00 Uhr nach Nasca…
Die Fahrt dauert 2.5h. Luis úberrumpelt uns und schlágt uns sein Hostal “Inti Wasi” fúr nur 40 Soles pro Nacht vor (ohne Frùhstùck)… ok, gutes Angebot, denken wir und gehen mit. Wir buchen ebenfalls bei Luis einen Flug ùber die Nasca Linien fúr je 140 Dollar pro Person (spáter merken wir, dass wir fùr den Flug wohl mindestens je $20 zuviel bezahlt haben).
Wir gehen Bier kaufen, erholen uns von der Busreise und lassen uns ins Restaurant Jasmin fahren zum Abendessen; Hùhnersuppe (zwei Riesenportionen fùr nur 7 Soles)… Bedienung wie schon oft durch ein Mádchen
Wir schlafen auf unserem Knirschbett mehr oder weniger gut, wenigstens werden wir heute Nacht von Mùcken verschont…
Dienstag, 15.03.2011
7.15 Uhr stehen wir auf… umsonst… weil sie uns eine Stunde spáter (anstatt 7.30 erst 8.30 Uhr) abholen kommen. Ich nutze die Stunde um in unserem Hostal gratis aufs Internet zu gehen. Dann werden wir abholt und auf den Flughafen Nasca gefahren. Erstmals auf unserer Perureise treffen wir eine Menge Touristen, hauptsáchlich Deutsche und Japaner. Wir steigen mit 3 Deutschen, Pilot und Copilot in eine kleine 8 Plátzer-Chesna. Mir wird bereits kurz nach dem Start schlecht…Schátzu gefállt das Fliegen und ich móchte am liebsten sofort wieder landen, weil ich den Flug nicht geniessen kann
Na ja wir sehen Roboter, Hund, Kolibri, Hand, Baum etc. nach zirka 30 Min. sind wir zurùck, ich auf sehr wackeligen Beinen und froh nicht gekotzt haben zu mùssen (Superhochdeutsch
) Am Nachmittag bringt uns einer der Angestellten von Luis auf unseren Wunsch zuerst zur Post, wo wir endlich unsere Karten wegschicken kónnen, welche wir bald schon vor einer Woche geschrieben haben (es waren nirgends Briefmarken zu finden bzw die wenigen Poststellen waren jeweils bereits geschlossen). Dann bringt er uns ins ”Piscina” (Badi) ein paar km am Rande von Nasca entfernt. Anne aus Dánemark kommt ebenfalls mit. Sie reiste zuerst mit einem Kollegen einen Monat, dann 2 Monate alleine durch Sùdamerika. Wir geniessen die Sonne, schauen den peruanischen Kindern beim baden zu und Schátzu studiert die Zwiebelplantage gleich neben dem Pool. Ein Mann bewássert diese indem er zuerst Wasser in einen kleinen Pool lásst um wohl mehr Druck zu erzeugen. Dann zieht er den Zapfen und das Wasser fliesst durch das clevere Kanalsystem durch die Zwiebelfelder. Wir fotografieren den schónen Avocadobaum, essen Chips, trinken Bier und lernen die Pflanze “Pacay”, fúr uns “Kuschelfrucht” ;-) kennen. Das Gesprách mit Anne ist auch interessant und die 1-tágigen schwarzen Hùehnli sind hárzig… um halb sechs werden wir abgeholt, Luis zeigt uns die Wásche, welche sie uns versprochen haben bis jetzt fertig zu waschen und zu trocknen. Sie haben sie vergessen zu waschen - alles hángt noch “pflotschnass” an der Wáscheleine auf dem Flachdach… Wir haben keine Wahl und mússen die Wásche halt nass einpacken (in Plastiksácken). Bevor wir uns auf den Weg zum Busterminal machen, wollen wir mit Anne essen gehen. Bis wir jedoch unser Essen bestellt und serviert bekommen, sind wir bereits zu spát dran und sollten bereits zurúck im Hostal sein… wir lassen alles einpacken, gehen Rucksácke fertig packen - 5 Minuten bevor unser Bus nach Programm fahren sollte und wir dringend zum Terminal fahren mússten, ist Luis nirgends mehr… Wir machen uns ein bisschen verzweifelt zu Fuss auf zum Terminal und hoffen den Nachtbus nach Cusco nicht zu verpassen. Beim Terminal angekommen ist das “Office” nicht besetzt und nirgends ein Palomino Bus zu sehen… wir warten… dann kommt eine Señorita, macht Zettel fùr Gepáck parat, gibt uns jedoch keine Auskunft… Luis kommt sich noch verabschieden (Pfeiffe!) …wir werden in ein Taxi gesetzt und zum Palomino Terminal gefahren. Als wir dort endlich den Eingang gefunden haben, stehen eine Menge Reisende (hauptsáchlich Peruaner) im Weg, alles ist dreckig und wir finden unseren Bus nicht…
Jeden, den wir fragen, schickt uns zu einem anderen Bus, die Antwort “ich weiss es nicht” gibt es hier nicht - eher wird man 3-mal angelogen und in eine andere Richtung geschickt… easy wir haben ja nur 20kg Gepáck am Rùcken :-/ ein Reisender hilft uns und endlich finden wir dank ihm eine zustándige Person. Wir warten auf Chauffeur, stellen unser Gepáck vorùbergehend ab. Bevor wir um 20.15 losfahren murksen sie unser Gepáck noch in die letzten freien Ecken des Gepáckraums… wir sind froh, fáhrt der 19.00 Uhr Bus viel zu spát, jedoch inkl. uns los!! Die Fahrt ist schlichtweg die Hólle, tausendhundert Kurven, bereits nach einer Stunde stinkt die Toilette bis zu uns vorne (Plátze 1 und 2 hinter Chauffeur) und wir haben noch 13h vor uns. Es hat keine Decken mehr fùr uns, weil wir die letzten sind. Im Bus wirds eiskalt und mir ist die ganze Zeit ùbel, wohl auch wegen den 2000m Hóhenunterschied. Cusco liegt auf 3800m.ú.M.
…sorry ich meinte Blog…….
…Zyt hie ds Peru isch ds churz zum Brichte schribe u Foeteli ufelade …ues geits guet u villech chumi ja de no drzue ds schribe
Lg