EKAG Skiweekend in Klosters
Im Gegensatz zum letzten Jahr machen sich mehr Arbeitnehmer der EKAG bereits am Freitagabend und nicht erst am Samstagmorgen auf den Weg ins Skiweekend. Dieser führt uns nach Klosters Dorf und alle finden das Schweizerhaus mit mehr oder weniger Umwegen. Nach dem Moto der Schnellere ist der Geschwindere stehen Parkplätze zur Verfügung…
Nach einem wohlverdienten “Fürabebier” sitzen wir pünktlich fürs Abendessen bereit und haben anständigen Kohldampf… Frau Steck betreut und bedient uns wunderbar. Leider versteht sie den Humor unseres geschätzten Chefverkäufers überhaupt nicht und schlägt mir vor uns für das kommende Abendessen in die Pizzeria zu verweisen…
Weil sich alle einig sind das Wochenende gemeinsam zu verbringen stimmen wir nach dem Essen ab wohin wir in den Ausgang gehen möchten. Mit dem nächsten 25ab Zug fahren wir ins Zentrum von Klosters und stehen bald auf dem Bahnhof wie bestellt und nicht abgeholt.
Die Reiseleitung hat wohl komplett versagt… es weiss nämlich niemand wo sich in Klosters Platz interessante bzw. wo sich überhaupt eine Bar befindet. Dank Auskunft von zwei jungen Touristen, welche bereits ein paar Tage länger hier sind und nach einem unfreiwilligen Verdauungsspaziergang, finden wir die Gotschna-Bar. Der Abend wird ein voller Erfolg dank einer Live Band, welche voll abgeht!
Am Samstag Morgen treffen alle relativ früh beim Zmorgenbuffet ein. Kein Wunder, die Sonne strahlt bereits und das traumhafte Wetter lässt Niemanden lange im Bett verweilen. Um 9.00 machen sich die letzten auf den Weg zur Talstation Madrisa. Die Idee bei diesem wolkenlosen, warmen Wetter skifahren zu gehen, haben selbstverständlich noch andere Leute und weil diese mit den 4er Gondeln nicht genug schnell nach oben transportiert werden können, müssen wir anstehen.
Zum Glück verteilen sich die Leute oben erstaunlich gut und wir müssen den ganzen Tag durch nur minimal anstehen. Bald begegnen wir Arbeitskollegen, welche am Samstagmorgen in Klosters angekommen sind. Trotz dem klitzekleinen Skigebiet, treffen wir einige von EKAG nur einmal oder erst am Abend beim Aprés Ski. Der Schnee wird wegen den zirka 6°C gegen Mittag etwas weich, jedoch nicht absolut hässlich und pflotschig. Trotz bügelliftfahren kamen alle auf ihre Kosten und wissen am Abend was sie sportlich geleistet haben. Im Aprés Ski auf der Terrasse der Kanonenbar wird es gemütlich und lustig, nicht zu letzt dank dem für gute Stimmung sorgenden Markus
Mit guter Laune kommen wir auf die Sekunde pünktlich zum Essen. Frau Steck hat sich zum Glück entschieden uns doch noch einmal zu bewirten. Welch ein Glück, das Preis Leistungsverhältnis stimmt nämlich mehr als genug - ein grosses Dankeschön auch an den Koch!
Weil uns das Klima in der Gotschna Bar am vorherigen Abend gut gefiel, führt uns der Weg nach dem leckeren Abendessen wieder nach Klosters Platz. 25 ab fährt der Zug heute pünktlich. Eine Station später und nach wenigen Schritten erreichen wir die Bar. Ein so schöner Skitag muss gefeiert werden! Es geht lustig zu und her, den Einen oder Anderen erleben wir gesprächiger als im Alltag
Zu beliebiger Zeit macht sich jeder mit Zug, Taxi oder zu Fuss auf den Heimweg, mit oder ohne Abstecher…
Am Sonntagmorgen schafft es die Hälfte ganz früh auf die Pisten des Parsenngebiets und kann von guten harten Pisten profitieren. Von der anderen Hälfte kommen einige nur mit Mühe aus dem Bett und entscheiden sich mit den Nichtskifahrern schlittenfahren zu gehen. Gemütlich machen sie sich auf den Weg und fahren mit der Madrisa - Gondel hoch. Auf der Terrasse treffen sie Annabelle, Bernhard und Simon an, welche sich entschieden haben in Madrisa Ski-, bzw. Snowboard zu fahren.
Nach Mineral, Tee oder auch einem Bierchen zum abgewöhnen und zwei Portionen Wurst mit Pommes, mietet sich die Schlittelgruppe Schlitten. Alle 10 Schlittelgspändli sind gespannt auf das folgende Abenteuer und hoffen auf nicht all zu sulzigen Schnee. Obwohl der Schlittelweg angeschrieben ist, wird er nicht auf Anhieb gefunden, alle fahren falsch und müssen erst mal eine Runde die Schlitten nach oben ziehen
Es ist eine lustige Abfahrt und nicht alle schaffen es auf dem Weg zu bleiben. David hat einen Schlitten erwischt, welcher kaum vorwärtskommt. Damit er trotzdem seinen Spass hat und den Schlitten nicht dauernd ziehen muss sobald das Gefälle ein wenig nachlässt, darf er bei Stefan mitfahren. Sie entwickeln sich zu einem überlegenen „Überhol und Sabotageteam“, weil sich Einer aufs lenken und der Andere auf die Schlitten der Kollegen konzentrieren kann. Zum Glück wird Niemand „überschlittelt“ oder verletzt bis sie unten ankommen. Mit dem schweren Schlitten unter dem Arm erreichen sie die Busstation und durch Stefans „Autokennzeichenraten“ vertreibt sich die Schlittelgruppe die Wartezeit. Die Busfahrt bekommt nicht allen Mägen gut und alle sind happy zurück bei der Unterkunft in Klosters Dorf anzukommen.
Weil die Schneeverhältnisse gut sind, nützen die Skifahrer und Snowboarder ihre Tageskarte zu Recht aus. Alle finden schliesslich ein Plätzchen zum Heimfahren und einige sind froh müssen sie nicht fahren. Danke allen Fahrern und danke EKAG für die finanzielle Unterstützung!! Bis Landquart stauen sich die Autos, um 19.00 Uhr treffen die Letzten in Sulgen ein. Erschöpft, müde, jedoch zufrieden fallen wir später in unsere Betten und träumen vom nächsten Skiweekend…
Hallo Leute, war ein cooles Skiweekend - ging viel zu schnell vorbei