Hinter den Kulissen des Flughafens Zürich, 31.10.08
Letzten Freitag stand der alljährliche Abteilungsausflug der Projektleiter auf dem Programm. 16 Nasen machten sich um 14.30 Uhr auf den Weg Richtung Zürich.
Obwohl es erstaunlich viel Verkehr auf der Autobahn hatte, kamen alle ohne Stau ans Ziel. Bis die Führung um 17.00 Uhr (oder Andi?) startete, blieb vorher noch Zeit für ein Bierchen oder ein Kaffee…
Danach trafen wir diejenigen Projektleiter welche sich bereits früher mit dem Zug auf den Weg machten um noch eines ihrer Projekte zu bewundern.
Meine Projektleiterkollegen waren beim Anblick unseres Flughafenführers nicht wirklich erfreut, hätte sich doch manch einer eine (zweite
) flotte Biene gewünscht. Herr (weiss jemand seinen Namen noch?) machte seine Arbeit jedoch sehr gut und die Männer konnten sich aufs Wesentliche konzentrieren…
Zuerst zeigte uns der Guide auf einer Karte den Grundriss des Flughafenareals und erklärte welche Besichtigungsroute vorgesehen sei.
Der Guide erzählte diverse spannende Dinge über den Flughafen, z.B. wann der Flughafen erstmals eröffnet wurde, wann welche Erneuerungen folgten und welche Änderungen bereits wieder geplant sind. Für mich war dieser Besuch des Flughafens sehr speziell, mich packte das Fernweh… war ich doch vorher acht Mal auf diesem Flughafen um jeweils weg zu fliegen oder nach Hause zu kommen. Meine gefühlsbezogen extremsten Momente fanden in jenem Warteraum vor der Bye bye Bar statt und ich konnte mich einen Moment lang nicht mehr auf den Guide konzentrieren. Bei meinem ersten Aufenthalt am Flughafen Zürich flogen wir mit der Schreiner Abschlussklasse für 4 Tage nach Amsterdam. Dies ist an und für sich kein spezielles Erlebnis. Für mich bedeutete es zum ersten Mal fliegen, was die Sache schon wesentlich spezieller machte…
Das zweite Mal flog ich mit Sibylle für 10 Tage nach Korsika. Von diesem Flugerlebnis werde ich den Heimflug nicht mehr vergessen - mir war zirka eine Stunde lang K…übel, weil immer wieder Luftlöcher auftauchten…
Meine dritte Reise führte für 9 1/2 Monate in die Demokratische Republik Kongo. Der Abschied war für meine Eltern und für mich schlicht herzzerreissend - niemand kann dies nachvollziehen, wenn er es nicht selbst erlebt hat. Während meines Aufenthalts im Kongo bin ich 18 mal geflogen mit kleinen 4plätzer Flugzeugen, mit einem UNO Helikopter, mit Frachtflugzeugen wo man nur seitwärts auf einem Bänklein sitzen konnte und das Flugzeug zus. mit Geissen und Maniok beladen war usw. Ausserdem habe ich die übelsten Flughäfen und Landepisten gesehen. Die Ankunft nach 9 1/2 Monaten war dann emotional das pure Gegenteil - es war fast herzzerreissend schön meine Familie und Freunde wieder zu sehen!!
Meine letzte Reise führte Frudy und mich nach Chile (wissen ja meine Blogleser bereits
) und was ich dort Spezielles am Flughafen erlebte darf gerne jeder nochmal nachlesen
Ok, zurück zum Thema: Der Guide führte uns, nachdem er uns den Neubau zeigte, an komischen Container vorbei, welche aussahen wie Frachtcontainer. Niemand dachte sich beim Anblick viel dabei, bis uns der Guide sagte, dass dies Schlafcontainer seien wo die Piloten bei Langstreckenflügen schlafen!
Danach durften wir entlich hinter die Kulissen gehen, genauer gesagt in den Untergrund. Dort sahen wir wie die Gepäckstücke mit vollautomatischen Wägeli vom Check-In auf einer Art “Achtibahn” transportiert wurden. Anhand der Strichcodes luden die Wägeli die Taschen und Koffern am richtigen Ort aus. (Leider durfte man dort nicht fotografieren). Am Schluss werden die Tasche nach Flugzeug sortiert mit den Gepäckfahrzeugen zum “richtigen” Flugzeug transportiert.
Als wir wieder aus dem Untergrund auftauchten, fuhren wir mit dem Bus zum Dock Midfield…
Dann erzählte der Guide verschiedenes über Terminals und Flugzeuge, sehr verblüffend und beunruhigend ist der wahnsinnige Kerosinverbrauch der Flugzeuge!
und mit der Metro wieder zurück…
Das Vis à vis von Sunshine gab sich Mühe den Weg ins Restaurant zu beschreiben. Ich glaube niemand fand den Weg ooooohhne Umwege
…
Haupsache es kamen alle gesund und munter an um sich ins Apero zu stürzen…
Der zweite Teil unseres Ausflugs fand im Restaurant “Runway 34″ statt: Das Menu war superlecker!! Wie man auf dem nächsten Foto sehen kann befindet sich das Flugzeug “Ilushyn 14″ im Innern des Restaurant. Das russische Passagierflugzeug hat Jahrgang 1957 und wurde 2005 in die Schweiz geflogen um als Wiskey Bar im Restaurant Runway 34 zu dienen. Das Ambiente im Restaurant ist ebenfalls sehr speziell, weil am späteren Abend zirka alle 4 Minuten ein Flugzeug im Landeanflug übers Restaurant fliegt um am Flughafen, welcher sich gleich nebenan befindet, zu landen.
Bald zog es die meisten nach Hause, niemand hatte Lust noch irgenwo “i Usgang ds gah”
Danke den Organisatoren; Sunshine und seinem Vis à vis!!
…bis zum nächsten Abteilungsausflug im Jahr 2009!!


Ist ruhiger geworden auf deiner Site! Seit bald 3 Wochen kein neuer Eintrag mehr! Tipp: Da muss was laufen, sonst wird der Besucherrückgang drastisch sein!
Hallo Sabine, ja das Fondue war sehr mega-fein!
Wir konnten es sogar draussen bei Sonnenschein geniessen! Und jeder der rauskam hat gesagt: “Sooo lässig, habt ihr es schön!!” (die waren uuuuuu neidisch auf uns)
Das Foto hast du sicherlich nicht gelöscht oder?
….sondern hast es nun als Hintergrund auf deinem PC….oder?
;-) hihihihihihihihi Grüessli + bis Morgen früh Sunshine 
Hi Sunshine, hoffe das Fondue war lecker!!? Kein Problem, dass ich es verpasst habe - solange ich nicht zuschauen muss
…”sniff”
Ich bin traurig, dass ich das lustige Foto von dir löschen musste
Hallo Sabine, gerne geschehen! Der Denis und ich haben das gerne Organisiert….. obwohl wie das Budget hoffnungslos überzogen haben
(das gibt sicherlich noch Diskussions-Stoff im Büro)… übrigens das Restaurant heisst “Runway 34″ und hat sogar eine eigene Homepage “www.runway34.ch” (vielleicht darfst du bei denen ja deinen Link zu “morisa.ch” platzieren
). Das Flugzeug hat auch einen Namen: Ilyushin 14(russisches Passagierflugzeug, Jahrgang 1957). Also weiterhin viel Spass im Bürgenstock! Gruss in die Nebensuppe
Sunshine P.S. ….du wirst sicherlich keine Freude haben, aber wir werden morgen Freitag das gleiche essen wie du beim Bauer…..
aber höchstens eine Flasche Weisswein dazu mmmmmmmhh 
Hey dr Olli het sich uf eim Föteli Haar fotomontiert - gseht ächt witzig us!!!

I ha so dänkt: “Hä? wär isch de di frömdi Person da ir Mitti vo üsem Grüppli” (ds 6te Foto im Moment)
Hallo Fräulein, dass ihr Frauen immer an das gleiche denken müsst….. ;-), ich muss dich aber ganz schwer enttäuschen, meine Nase tropft nicht. Aber dem armen Simon seine Nase ist ziemlich schlimm
Er niest die ganze Zeit und steckt uns sicherlich noch alle an
Weiterhin viel Spass beim Lernen (nicht immer an der Homepage rumbasteln, gell)
Grüessli + en schöne Hinecht! Sunshine
Hi Sunshine! Danke für die Fotos… Ich bin froh, dass du zufrieden bist mit deinem Ding
auch wenn es manchmal tropft… 
Gruss auch in den 1. Stock…!
Cu am Montag
Hallo Sabine, es waren ganz genau 16 Nasen. Vielleicht hat der eine oder andere ein Stupsnase, Adlernase, tropfende Triefnase, Hakennase oder sogar eine Boxernase… (also was mich angeht bin ich schon ziemlich zufrieden mit meinem Ding….
. …und mit dem Guide war ich auch ziemlich zufrieden, denn stell dir mal vor wenn wirklich ein scharfer Käfer uns umher geführt hätte….. wärst du ja nicht mehr im Mittelpunkt gestanden….. oder?
Grüessli + weiterso mit schreiben! Gruss Sunshine 