Termas de Puritama 12.04.08
Am Samstag 8.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus los nach San Pedro de Atacama. Wir reisten zirka 2h, 100km durch verschiedene Arten von Gesteinswùsten.
San Pedro gefiel mir auf Anhieb; Ein relativ kleines Stádtchen mit Háusern aus Lehm, Strassen fast ohne Verkehr, hùbsche “Souvenirládeli”.
Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind standen wir wie bestellt und nicht abgeholt eine Weile auf dem Ankunftsplatz der Busse und úberlegten in welche Richtung wir nun am besten gehen sollten um eine Bleibe zu finden…
Alejandro nahm uns die Entscheidung ab. Ihm gehórt eine Anlage mit Zimmern und Zeltplátzen. Er geht jeweils die Touristen abfangen, wie er es mit uns machte. Wir waren froh und dachten, dass wir uns seine gùnstige Bleibe mal unverbindlich anschauen kónnen. Weil die Anlage “sol de nasciente” nahe am Zentrum liegt und wir fúr $5000 pro Nacht & Person (zirka CHF 12.-) Geld fúr die teuren Ausflúge sparen kónnen, entschieden wir uns gleich dort zu hausen, stellten unser Gepáck ab und machten uns auf den Weg um in einem der zirka 20 Reisebúros Ausflúge zu planen und buchen.
Am Nachmittag machten wir unseren ersten Tripp von San Pedro aus zu den Termas de Puritama. Mitten in der Wúste, in einem steinigen Tal gibt es eine zirka 28 Grad warme Quelle, welche erhitzt wird, weil sie unter einem Vulkan durchfùhrt.
Es war herrlich in dieser Oase zu baden und zu sùnnelen. Evt. wollen wir uns mal Velos mieten um diese Terme auf eigene Faust nochmals zu besuchen. Wir trafen ein álteres Párchen aus Brasilien, welches ófters in Chile und ganz Sùdamerika Ferien macht. Wir teilten eine Zeitlang mit ihnen unseren “Teich” und unterhielten uns in Franzósisch.
Zurúck in die Unterkunft gekehrt, lernten wir ein Párchen aus Isreal sowie ein Párchen aus Neuseeland kennen. Weil wir uns in der Nacht auf Sonntag mit einem Mehrbettzimmer begnùgen mussten, durften wir dieses Zimmer mit den zwei Párchen teilen. Die vier konnten praktisch kein Wort spanisch, wir unterhielten uns in Englisch. Es ist spannend Leute aus aller Welt kennen zu lernen. Im Gegensatz zu den Neuseelándern, waren die Israelis sehr unflexibel, beschwerten sich ùber vieles und sind recht von sich úberzeugt. Sie sind sehr unzufrieden mit dem was sie bis jetzt in Chile erlebt haben. “Die Chilenen seien unfreundlich un kónnen keine Auskunft geben”, meinen sie. Frudy und ich kónnen das ùberhaupt nicht bestátigen, wir sind eigentlich bis jetzt vom Gegenteil úberzeugt. Ich glaube es kommt recht drauf an woher man kommt und wie man sich gibt. Dementsprechend wir man dann auch behandelt - wir hatten jedenfalls keine Probleme…
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