Schiiweekend ds Arosa 1.-2.März 2008
Seit einigen Jahren wurde bei EKAG kein Skiweekend mehr durchgeführt, weil die Motivation zur Teilnahme fehlte. Mir ist ein gutes Betriebsklima sehr wichtig. Dies wird nicht zuletzt durch gemeinsame Aktivitäten ausserhalb der Arbeitszeiten gefördert. Deshalb war es für mich nicht nur eine kleine Herausforderung, sondern vor allem auch eine Freude, das diesjährige Skiweekend zu organisieren.
Nach dem Buchen von Schlafgelegenheit und Reservieren von Restaurants – damit uns übers Wochenende niemand verhungern oder unter der Brücke übernachten muss – verfolgten die Teilnehmer schon einige Tage bevor es los ging angespannt die Wetterprognosen. Es sah leider ganz so aus als würde Petrus uns einen Strich durch die Rechnung machen.
Sieben EKAG Mitarbeiter verluden am Freitag alle Skis, Snowboards, Schlitten, Gepäck usw. und traten die Reise nach Arosa an. Nach einer Pinkelpause trafen wir beim Backpacker Lodge „Downtown“ ein und stellten die Skiausrüstungen in den dafür vorgesehenen Skiraum.
Nach einer Dusche machten wir uns auf den Weg ins Restaurant Camanna, wo uns Erich und seine Frau bereits erwarteten. Wir assen à la Carte und blieben bei einem guten Tropfen Wein in der gemütlichen Runde bis nach Mitternacht sitzen.
Mehr oder weniger intensiv kundschafteten wir anschliessend Arosa nach Ausgangsmöglichkeiten aus, damit wir unseren Arbeitskollegen am Samstag die nötigen Tipps geben konnten. Die Zimmer im Downtown Lodge sind einfach aber bequem eingerichtet. Es war schade die Betten nur für wenige Stunden zu benützen.
Passend zum Frühstück trafen die restlichen 23 EKAG Skiweekendteilnehmer ein und trotz Regenfall bis auf über 2000m Höhe kamen alle relativ früh in der Mittelstation an. Die obere Sektion war leider wegen zu starkem Wind geschlossen und die meisten trafen die schlechtesten Schneeverhältnisse ihres Lebens an.
Uns vermochte jedoch nichts die gute Stimmung verderben. Sogar Schönwetterfahrer sah ich erstaunlicherweise sich bis in die Nachmittagsstunden durch den schweren Schneepflotsch kämpfen. Der Ausdruck „Wasserskifahren“ kam der Sache sehr nahe ;-). Andere zogen die Bar den Wasserpisten vor, bei ihnen begann das üblicherweise um 16.00 Uhr stattfindende Apéro bereits um 11.00 Uhr morgens.
Thomas, Christof und Desirée gingen früh ins Tal und verwöhnten sich mit Sauna und Wellnes,.oder schliefen für den Abend vor.
Dieser Samstag, der 1. März 2008, begann also mit Regen, danach erlebten wir Sturmböen, kurze Zeit später öffnete sich der Himmel für einige Sonnenstrahlen und als wir schliesslich die Talfahrt in Angriff nahmen, schneite es. Nach einem kurzen Apéro genossen die meisten eine Dusche und machten sich bereit für das gemeinsame Abendessen. Um 19.30 Uhr waren (fast) alle parat um gemeinsam in das zirka 15 Minuten entfernte Cuculouche im Restaurant Seehof zu gehen.
Unterwegs kamen uns vier verschollene „Aprés Skier“ entgegen,
welche wir trotz unregelmässigen Zickzack Schritt sofort erkannten. Wir mahnten sie, sofort zu duschen und dann zum Abendessen nachzukommen. Meine Hoffnung war gering, dass es die insgesamt acht fehlenden „Kampf Aprés-Ski Trinker“ überhaupt noch zum Abendessen schaffen würden.
Im Cuculouche angekommen erwarteten uns Erich, Robin und dessen Frau. Bald wurde die feine Vorspeise serviert, ein Cuculouche Avocadosalat.
Die Plätze für die acht Kampf Aprés Skier wurden bereits abgeräumt als zwei von ihnen doch noch auftauchten. die beiden bewiesen, dass EKAG Monteure zu jeder Zeit, in jeder Situation und in jedem Zustand einsatzfähig sind. Schlussendlich schafften es nur zwei männliche Teilnehmer nicht zum zNacht und mussten auf den Salat und vor allem auf den darauf folgenden Hauptgang verzichten: mexikanischen Tortillas. Das Abendessen war superlecker und der Wein war ebenfalls sehr gut (ausser man erwischte vom Wein aus jener Flasche, welche Zapfen hatte, diese schlich sich mitten im Abend ein).
Nach dem Kaffee zog es die meisten nach draussen und vor verschiedenen Bars und Discos wieder nach drinnen. Der Abend bzw. die Nacht verlief mehr oder weniger feucht-fröhlich und sogar Markus tauchte noch auf, obwohl er das Abendbrot verpasste.
Das Frühstück am Sonntag zog sich der Ausgangsausdauer entsprechend in die Länge. René war theoretisch am fitesten, schliesslich schlief er als einziger ohne Abendssen die ganze Nacht durch
.
Petrus machte das schlechte Wetter vom Samstag am Sonntag wieder gut und bescherte uns einen herrlichen Skitag mit Neuschnee und Sonnenschein. Am Sonntag waren alle Pisten offen, was die Vielfalt der Pisten erhöhte und wir erforschten das ganze Skigebiet.
In der Mittagspause trafen wir uns im Buurestübli beim Arlenwald, nachdem Desirée und ich es über Umwegen durch Tiefschnee auch noch fanden.
Die restlichen zwei Stunden nützten alle noch um die Pisten von Arosa unsicher zu machen. Um 16.00 Uhr trafen wir uns bei der Unterkunft, luden unser Gepäck in den Bus und machten uns auf die Heimreise.
Auf der Piste blieben wir zum Glück von Unfällen verschont, ein kleiner Unfall ereignete sich jedoch während einer Schneeballschlacht in der Männerdusche…
Tobias konnte leider wegen Krankheit nicht am Skiweekend teilnehmen, deshalb durfte seine Snowboardausrüstung einige zusätzliche Tage in Arosa bleiben…
Das Skiweekend 2008 war ein Erfolg. Wir danken Erich Keller für die finanzielle Unterstützung und ich danke ganz besonders den vielen Teilnehmer fürs Mitmachen! Bis zum nächsten Skiweekend wünscht Euch Hals und Beinbruch,
mit Wintersportgruss
Sabine
Danke fürs Organisieren des tollen Skiweekends in Arosa. Hast du prima gemacht, Kompliment! Mit dir als soziokulturelle Animatöse macht das Arbeiten in Sulgen noch mehr Spass. Nur eine klitzekleine Anmerkung zu deinem Bericht: ist dieser nicht schon in der Hauszeitung veröffentlicht worden